Posted 1 month ago

Aus ‘Hektor und das Wunder der Freundschaft’ von François Lelord

Posted 1 month ago
Posted 1 month ago
mishawinsexster:

Favorite Author/Illustrators: Colin Thompson

mishawinsexster:

Favorite Author/Illustrators: Colin Thompson

Posted 1 month ago
Ständig brechen und zerbrechen irgendwelche Dinge. Wellen und Stimmen können brechen, Versprechen können gebrochen werden und Herzen
Jodi Picoult
Posted 1 month ago

Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr [Rezension]

Kurzbeschreibung:
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung: Ich bin wohl eine der Letzten, die dieses Buch gelesen hat, aber gerade die ganze positive Kritik hebt die Erwartungen ungemein und man ist von vornherein eher skeptisch, ob diese erfüllt werden.
Man findet ganz leicht in die Geschichte hinein. Die Hauptpersonen, Lou und Will, waren mir auch gleich sympathisch. Das stückweise Annähren der Beiden und kennenlernen konnte man gut nachvollziehen und mitfühlen.
Nach etwa 150 Seiten fragt man sich allerdings, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Erst mit dem erscheinen von Wills Schwester bekommt die Geschichte ein Ziel und die Bedeutung des ‘ganzen halben Jahres’ wird klar. An dieser Stelle fand ich den deutschen Buchtitel sehr schön gewählt.
Allerdings erwartet man seitdem Moment irgendwie, dass etwas passiert. Nach knapp 400 Seiten verlor ich schon fast die Lust weiterzulesen, denn ess wirkte alles so unnötig langgezogen. Ich wartete die ganze Zeit darauf, dass mich die Geschichte endlich fesseln würde und alle meine Freundinnen recht hatten, als sie meinten, dass dieses Buch sie zu Tränen gerührt hat - dies blieb bei mir aus. Die Perspektivwechsel waren eine nette Abwechslung, um ein wenig die anderen Personen zu verstehen, aber da hätte ich mir gerade eins aus Wills Sicht gewünscht.
Das Ende war zwar nicht ganz vorhersehbar, aber auch nicht so groß prickelnd. Wo war also die wahnsinnig ergreifende Liebesgeschichte, von der alle sprechen?

Fazit: Wie es in einer Rezension es so schön beschrieben wurde: Dieses Buch ist geschriebenes Popcornkino, man liest es weg wie einen seichten Film und vergisst es. - ich könnte es nicht besser beschreiben.

Posted 1 month ago

Aus ‘ein ganzes halbes Jahr’ von Jojo Moyes

Posted 1 month ago

Das Märchen von den drei Brüdern

„Es waren einmal drei Brüder, die wanderten auf einer einsamen, gewundenen Straße in der Abenddämmerung dahin. Nach einiger Zeit kamen die drei Brüder zu einem Fluss, der war so tief, dass sie nicht hindurchwaten konnten, und so gefährlich, dass sie nicht ans andere Ufer schwimmen konnten. Doch die Brüder waren der magischen Künste kundig, und so schwangen sie einfach ihre Zauberstäbe und ließen eine Brücke über dem tückischen Wasser erscheinen. Sie hatten die Brücke halb überquert, da trat ihnen eine Kapuzengestalt in den Weg.
Und der Tod sprach zu ihnen. Er war zornig, weil er um drei neue Opfer betrogen worden war, denn für gewöhnlich ertranken Wandersleute in dem Fluss. Doch der Tod war gerissen. Er tat als würde er den drei Brüdern zu ihrer Zauberkunst gratulieren, und sagte, weil sie so klug gewesen seien, ihm zu entrinnen, verdiene jeder von ihnen einen Lohn.
So verlangte denn der älteste Bruder, der ein kämpferischer Mann war, einen Zauberstab, der mächtiger als alle anderen sein sollte: einen Zauberstab, der seinen Besitzer in jedem Duell zum Sieg verhelfen würde, einen Zauberstab, der eines Zauberers würdig war, der den Tod besiegt hatte! Also ging der Tod zu einem Elderbaum am Ufer des Flusses, formte einen Zauberstab aus einem Zweig, der dort hing, und schenkte ihn dem ältesten Bruder.
Dann beschloss der zweite Bruder, der ein hochmütiger Mann war, den Tod noch mehr zu demütigen, und verlangte nach der Macht, andere aus dem Tod zurückzurufen. Also nahm der Tod einen Stein vom Flussufer und schenkte ihn dem zweiten Bruder, und er sagte ihm, dass der Stein die Macht haben werde, die Toten zurückzuholen.
Und dann fragte der Tod den dritten und jüngsten Bruder nach seinem Wunsch. Der jüngste Bruder war der genügsamste und auch der weiseste der Brüder, und er traute dem Tod nicht. Also bat er um etwas, das es ihm ermöglichen würde, von dannen zu gehen, ohne dass ihn der Tod verfolgte. Und der Tod übergab ihm, höchst widerwillig, seinen eigenen Umhang, der unsichtbar machte.
Nun trat der Tod beiseite und erlaubte den drei Brüdern, ihre Reise fortzusetzen, und dies taten sie und sprachen voller Staunen über das Abenteuer das sie erlebt hatten, und bewunderten die Geschenke des Todes.
Bald darauf trennten sich die Brüder und ein jeder ging seines Weges.
Der erste Bruder war über eine Woche auf anderschaft, als er in ein fernes Dorf gelangte, wo er sich einen anderen Zauberer suchte, mit dem er einen Streit begann. Natürlich konnte er mit dem Elderstab als Waffe in dem Duell, das darauf folgte, nur gewinnen. Der älteste Bruder ließ seinen Gegner tot auf der Erde liegen und begab sich in ein Wirtshaus, wo er lautstark mit dem mächtigen Zauberstab prahlte, den er dem Tod selber entrissen habe und der ihn unbesiegbar mache.
Noch in derselben Nacht schlich sich ein anderer Zauberer an den ältesten Bruder heran, der trunken vom Wein auf seinem Bett lag. Der Dieb nahm den Zauberstab und schnitt dem ältesten Druder obendrein die Kehle durch.
Und so machte der Tod sich den ersten Bruder zu eigen.
Unterdessen wanderte der zweite Bruder nach Hause, wo er allein lebte. Hier nahm er den Stein hervor, der die Macht hatte, die Toten zurückzurufen, und drehte ihn drei Mal in der Hand. Zu seiner Verwunderung und Freude erschien vor ihm sogleich die Gestalt jenes Mädchens, das er einst hatte heiraten wollen, ehe sie vorzeitig gestorben war.
Doch sie war traurig und kühl, wie durch einen Schleier von ihm getrennt. Obgleich sie in die Welt der Sterblichen zurückgekehrt war, gehörte sie in Wahrheit nicht dorthin und litt. Schließlich wurde der zweite Bruder wahnsinnig vor unerfüllbarer Sehnsucht, und er tötete sich, um wirklich bei ihr zu sein.
Und so machte der Tod sich den zweiten Bruder zu eigen.
Doch obwohl der Tod viele Jahre lang nach dem dritten Bruder suchte, konnte er ihn niemals finden. Erst als der jüngste Bruder ein hohes Alter erreicht hatte, legte er schließlich den Umhang ab, der unsichtbar machte, und schenkte ihn seinem Sohn. Und dann hieß er den Tod als alten Freund willkommen und ging fredig mit ihm, und ebenbürtig verließen sie dieses Leben.”

- Joanne K. Rowling “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes”
Alle deutschen Rechte bei Carlsen Verlag GmBH, Hamburg 2007

Posted 1 month ago

idontcareifyouaremudblood:

Das Märchen der drei Brüder (Band 7)

Posted 2 months ago
Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.
Leonardo da VInci (via liebeficktunsalle)

(Source: its-me-posting)

Posted 2 months ago